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Pilotprogramm

verAIficATor läuft aktuell als Pilotprogramm — bewusst klein, um das Schema, die Arbeitsabläufe und die Fragebögen an echten Arbeiten zu erproben, bevor die Plattform breiter geöffnet wird.

Ziele der Pilotphase

  • Prüfen, ob die Beitrags- und Prüfstufen sich in der Praxis eindeutig auf reale Arbeiten anwenden lassen.
  • Den Aufwand für Autor:innen messen und reduzieren (→ die Aufwandsfrage in Evaluationen).
  • Erfahrungen aus der institutionellen Nutzung sammeln (CSV-Import, Kohortenverwaltung) mit einer begrenzten Zahl von Pilotinstitutionen.
  • Eine belastbare technische Grundlage schaffen — Hash-Verkettung, Versionierung, PDF/QR-Erzeugung —, bevor daran weitere Ausbaustufen anknüpfen (→ Roadmap).

Wer nimmt teil?

Teilnehmende sind Autor:innen wissenschaftlicher Arbeiten, deren Betreuende bzw. Prüfende als Gutachtende, sowie eine kleine Zahl von Pilotinstitutionen, die verAIficATor für einzelne Module oder Kohorten einsetzen (→ Einsatz in Institutionen). Die konkrete Zusammensetzung der Pilotinstitutionen wird an dieser Stelle veröffentlicht, sobald die jeweilige Freigabe vorliegt (siehe auch Governance).

Record-IDs

Jeder Record erhält eine feste ID nach dem Schema PRÄFIX-JAHR-LAUFNUMMER, z. B. PILOT-2026-0001. Die Nummerierung wird ausschließlich hochgezählt — IDs werden nie wiederverwendet und Records nie gelöscht. Zwei IDs (PILOT-2026-0001 und PILOT-2026-0002) waren bereits vor dem eigentlichen Plattformstart für Vorab-Drucksachen reserviert; die laufende Nummerierung für neue Records beginnt danach.

Kostenfrei im Pilotbetrieb — im Gegenzug: Evaluation

Die Nutzung ist während der Pilotphase kostenfrei. Diese Regel ist bewusst keine feste Konstante im Code, sondern eine Richtlinieneinstellung, die sich anpassen lässt, ohne die Plattform neu auszurollen. Im aktuellen Pilotbetrieb gilt:

  • Freie Nutzung ist an das Ausfüllen einer kurzen Autor:innen-Evaluation nach Veröffentlichung gekoppelt (→ Evaluationen).
  • Es gibt eine Kulanzfrist, bevor eine ausstehende Evaluation Konsequenzen für künftige Veröffentlichungen hätte — und ob eine ausstehende Evaluation eine neue Veröffentlichung überhaupt blockiert, ist selbst eine konfigurierbare Richtlinieneinstellung, nicht fest verdrahtetes Verhalten.

Rückmeldungen einbringen

Neben der strukturierten Evaluation nach Veröffentlichung kann jede angemeldete Person jederzeit einen freien Verbesserungsvorschlag einreichen (Kategorien u. a. Verständlichkeit, fehlende oder falsche Kategorie, technische Probleme, Datenschutz, PDF, QR-Code, institutionelle Nutzung). Vorschläge, die zu einer Änderung geführt haben, können — mit Zustimmung der einreichenden Person — im Änderungsprotokoll auftauchen.

Was im Pilot bewusst nicht enthalten ist

Um die Pilotphase überschaubar zu halten, sind folgende Punkte bewusst nicht Teil des Pilots: eine zweite, plattformeigene Identitätsverwaltung (Anmeldung erfolgt ausschließlich über die zentrale Anmeldeinstanz), Zahlungsabwicklung, eine englischsprachige Oberfläche, der Upload vollständiger Abschlussarbeiten als Datei sowie jede Kennzeichnung als „zertifiziert" oder „akkreditiert". Das Verifiziert-Kennzeichen — die Bestätigung der Angaben durch eine zuständige Stelle — gibt es dagegen seit Plattformversion 0.2.2. Einiges der genannten Punkte ist für spätere Ausbaustufen vorgesehen — siehe Roadmap.