Evaluationen¶
Evaluationen sind das Mess-Instrument der Pilotphase: Sie erfassen
strukturiert, wie gut das Schema und der Ablauf in der Praxis funktionieren
— für Autor:innen ebenso wie für Gutachtende. Beide Evaluationsarten
verwenden feste Antwortskalen (keine Freitextpflicht) und tragen die
Version des zugrunde liegenden Evaluation-Schemas,
aktuell 0.1.
Autor:innen-Evaluation¶
Genau eine Evaluation pro (Version, Autor:in), fällig nach jeder Veröffentlichung. Sie erscheint im Kontobereich als offene Aufgabe, solange sie nicht ausgefüllt ist.
| Frage | Skala |
|---|---|
| Waren die Beitragsstufen (A0–A4) für Ihre Arbeit klar zuordenbar? | vollständig / überwiegend / teilweise / nein |
| Waren die Prüfstufen (V0–V3) für Ihre Arbeit klar zuordenbar? | vollständig / überwiegend / teilweise / nein |
| War das Schema insgesamt auf Ihre Arbeit anwendbar? | ja / überwiegend / teilweise / nein |
| Wie viel Zeit hat das Ausfüllen der Offenlegung insgesamt gekostet? | unter 5 Min. / 5–15 Min. / 15–30 Min. / 30–60 Min. / mehr als 60 Min. |
| Hat Ihnen die Dokumentation der KI-Nutzung einen Mehrwert gebracht (z. B. Reflexion, Nachvollziehbarkeit)? | deutlich / teilweise / kaum / nein |
| Würden Sie verAIficATor für eine künftige Arbeit wieder nutzen? | ja / eher ja / eher nein / nein |
| Möchten Sie einen freien Vorschlag oder Kommentar hinterlassen? | Freitext, optional |
Die Freitextantwort ist ausschließlich für die interne Weiterentwicklung der Plattform bestimmt und wird nicht veröffentlicht (siehe Datenschutzmodell).
Externe (Gutachtenden-)Evaluation¶
Zusätzlich zur Autor:innen-Evaluation kann eine begutachtende Person — z. B. eine Betreuerin, ein Prüfer — über einen Zugangscode eine eigene Evaluation zu einer konkreten Version abgeben.
| Frage | Skala |
|---|---|
| In welcher Rolle bewerten Sie diesen Record? | Betreuer:in / Prüfer:in / Hochschulmitarbeiter:in / Sonstige berechtigte Person |
| War aus dem Record verständlich, in welchem Umfang KI eingesetzt wurde? | deutlich / teilweise / kaum / nein |
| Waren die Beitragsstufen (A0–A4) für Sie nachvollziehbar? | vollständig / überwiegend / teilweise / nein |
| Waren die Prüfstufen (V0–V3) für Sie nachvollziehbar? | vollständig / überwiegend / teilweise / nein |
| Hat der Record es Ihnen erleichtert, den eigenen Beitrag der Autorin/des Autors einzuschätzen? | deutlich / teilweise / kaum / nein |
| Wie beurteilen Sie den Umfang der Offenlegung? | zu gering / angemessen / zu umfangreich |
| War der Zugang über QR-Code/Link zum Record hilfreich? | ja / teilweise / nein |
| Würden Sie eine solche Offenlegung bei künftigen Arbeiten begrüßen? | ja / eher ja / eher nein / nein |
| Möchten Sie einen freien Vorschlag oder Kommentar hinterlassen? | Freitext, optional |
Wie ein Zugangscode funktioniert¶
- Die Autorin/der Autor erzeugt für eine veröffentlichte Version einen Zugangscode für eine bestimmte gutachtende Person. Der Klartext des Codes wird genau einmal angezeigt — er wird nicht im Klartext gespeichert, sondern ausschließlich als Hash.
- Ein Code ist an eine einzelne Version gebunden, hat ein Ablaufdatum und eine maximale Nutzungszahl und kann jederzeit widerrufen werden.
- Die Eingabe eines gültigen Codes öffnet den externen Fragebogen; die Anzahl der Anfragen ist sowohl pro IP-Adresse als auch pro Record begrenzt, um Missbrauch zu erschweren.
Ein Zugangscode bestätigt keine Identität
Ein gültiger Zugangscode zeigt lediglich, dass jemand im Besitz dieses
Codes ist — er bestätigt nicht, wer diese Person ist. Jede über
einen Zugangscode abgegebene Evaluation wird deshalb mit
verification_method = access_code gekennzeichnet und ausdrücklich
nicht als „institutionell verifiziert" dargestellt. Die Plattform
unterscheidet dafür bereits jetzt vier Verifikationsmethoden, auch wenn
in der aktuellen Pilotphase nur access_code aktiv genutzt wird:
| Methode | Bedeutung |
|---|---|
access_code |
Zugangscode — Identität nicht bestätigt. |
authenticated_user |
Angemeldete Nutzer:in (eigenes Konto). |
institution_account |
Institutionelles Konto. |
verified_institutional_email |
Verifizierte institutionelle E-Mail-Adresse. |
Die letzten drei Methoden sind für spätere Ausbaustufen vorgesehen (siehe Roadmap) und implizieren ausdrücklich keine inhaltliche Bewertung oder Zertifizierung des Records — sie beschreiben ausschließlich, wie eine Evaluation zustande kam, nicht was sie über die Arbeit aussagt. Eine Evaluation führt auch nie zum Verifiziert-Kennzeichen; das ist ein getrennter Vorgang der zuständigen Institution.
Kostenfreie Pilotnutzung und Evaluationspflicht¶
Ob eine ausstehende Autor:innen-Evaluation eine spätere Veröffentlichung blockiert, wie lange die Kulanzfrist dafür ist, und ob die kostenfreie Pilotnutzung überhaupt an eine Evaluation gekoppelt ist, sind Richtlinieneinstellungen, keine festen Konstanten — sie können sich im Verlauf der Pilotphase ändern, ohne dass sich das Schema selbst ändert (siehe Pilotprogramm).
Aggregierte Auswertung¶
Antworten aus beiden Evaluationsarten fließen ausschließlich anonymisiert und aggregiert in die öffentlichen und institutionellen Statistiken ein (siehe API) — z. B. als Verteilung über den Aufwand oder die Bereitschaft zur erneuten Nutzung, nie als einzelne, zurückverfolgbare Antwort.